Das L2T Curriculum is öffentlich verfügbar

GlobeRed logoDas L2T Weiterbildungsangebot für Lehrer/innen liegt nun in einer ersten Version auf English vor: http://curriculum.learn2teach.eu/w/index.php/Main_Page

Dieses digitale Weiterbildungsangebot bietet inspirierende Beispiele für den Einsatz von sozialen Medien (Facebook, Twitter, Google+…) im (Schul)Unterricht. Lehrer/innen an Berufskollegs in sechs europäischen Ländern (siehe Partner) haben ihre Erfahrungen im Einsatz von sozialen Medien beschrieben. Herausgekommen ist eine sehr Praxis taugliche Sammlung von Beispielen, die soziale Medien nicht als Technologie verstehen, sondern als neue Form von Kommunikation, Arbeiten und Lernen (siehe “Über das Projekt“). Darum werden hier weniger Leitfäden zur Installation beschrieben, sondern viel mehr Reflexionen über die Art und Weise, wie soziale Medien den Unterricht und unsere Gesellschaft bereits verändert haben und wie sie sie noch verändern werden. Ein Leitfaden von Pädagogen/innen für Pädagogen/innen.

Eine deutsche Version wird bis Oktober 2014 vorliegen.

Projekt „Learn2teach by social web“ auf der CeBit

CeBIT logoSoziale Medien im (Schul)Unterricht – inspirierende Beispiele für den Einsatz von sozialen Medien als Lernort

Das von der EU im Programm Lebenslanges Lernen (Comenius) geförderte und an der Sozialforschungsstelle (sfs), zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dortmund, durchgeführte Projekt „Learn to teach by socal web“ (L2T) hat seine Ergebnisse auf der CeBit, der weltgrößten Computer-Messe in Hannover, präsentiert. Schüler/innen von Berufskollegs aus sechs Ländern (DE, CZ, DK, IT, UK, ES) stellten einem Fachpublikum von rund 120 Gästen vor, wie Schulunterricht soziale Medien pädagogisch sinnvoll einsetzen kann. Dabei werden soziale Medien (Facebook, Twitter, Wikis etc.) nicht als Technologie verstanden, sondern als neue Form von Kommunikation, Arbeit und Lernen. Entsprechend sollte Schule nicht die Beherrschung der verschiedenen Plattformen  vermitteln, sondern Kompetenzen zum verantwortungsvollen, sicheren und reflektierten Umgang mit sozialen Medien vermitteln.

Der Vortrag im Video bei youtube.

Projektleiter Dr. Bastian Pelka: „Soziale Medien sind für Schüler/innen selbstverständlich und allgegenwärtig. Doch der Lernort Schule spart diese neue Kommunikationsform noch zu oft aus. In diesem Projekt sollen die pädagogischen Vorteile von sozialen Medien ganz praktisch an Hand von Unterrichtsbeispielen aufgezeigt werden.“

Denn gibt es gute Gründe, soziale Medien in der Schule zu thematisieren und im Unterricht einzusetzen. Einige davon:

  • Soziale Medien verändern die Art und Weise, wie wir kommunizieren – Kommunikation erfolgt schnell, kleinteilig, verteilt, öffentlich und verlinkt.
  • Soziale Medien verändern auch die Arbeitswelt – viele Prozesse in „Wissensberufen“ werden über soziale Medien abgewickelt. Auch sie werden schneller und verteilter. „Wissensprodukte“  entstehen schrittweise („inkrementell“) und in Kooperation zahlreicher „Produzenten/innen“. Dies erfordert hohe Medienkompetenzen.
  • Soziale Medien verändern klassische Trennungen wie Arbeitswelt und Freizeit, Content-Ersteller/in und Content-Nutzer/in sowie „Experte/in“ und „Laie/in“. Auch die Beziehung zwischen Lehrenden und Schülern/innen wird sich verändern.
  • Soziale Medien lassen sich als Lernraum begreifen, der Pädagogen/innen zahlreiche Potenziale für selbst gesteuertes Lernen und das Miteinanderlernen öffnet.

Im Projekt L2T entwickeln aktive Lehrende von Berufskollegs aus sechs Ländern Weiterbildungsmaterialien, mit denen sie andere Lehrende für den Einsatz von Facebook und Co im Unterricht inspirieren wollen. Auf der CeBit präsentierten nun Schüler/innen der beteiligten Berufskollegs so spannende Beispiele wie Facebook gestützten Physik-Unterricht, die Nutzung von Youtube im Tourismus-Unterricht oder Twitter bei der Interpretation des Dramas „Macbeth“.

Radio Herford berichtete in einem Beitrag über den CeBit-Besuch der Schüler/innen.

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Präsentation auf der CeBit: Soziale Medien im Unterricht

Gemeinsam mit rund 40 Schülern/innen werden Lehrer/innen von sechs Schulen (Deutschland, England, Italien, Spanien, Tschechien, Dänemark) ihre Ideen zum Einsatz von sozialen Medien im Unterricht auf der Cebit präsentieren. Dabei werden die Schüler/innen soziale Medien aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und Vor- und Nachteile für deren Einsatz im Unterricht kurz und illustrativ aufzeigen. Wir versprechen einen bunten, kurzweiligen, nicht immer ernst gemeinten aber inspirierenden Vortrag! Hall 6, Stand K32, 13. März 2014, 16.00-16.30 Uhr: http://www.cebit.de/event/learn-to-teach-by-social-web/VOR/57659

Online-Vorlesung: Soziale Medien und Shakespeare im Unterricht

In einer Veranstaltungsreihe des “European Schoolnet” hat Bastian Pelka über die Einsatzmöglichkeiten von sozialen Medien im Schulunterricht referiert und dabei Beispiele aus dem L2T Weiterbildungsangebot vorgestellt. Rund 60 Lehrer/innen aus ganz Europa haben mit diskutiert. Die Vorlesung unter dem Titel “Social Media (and Shakespeare) in the Classroom” ist online verfügbar: http://bit.ly/recordingbpelka

Diskutieren Sie über L2T auf der “ICT for Language Learning Conference” am 15. November in Florenz

Elisa Cavicchiolo und Bastian Pelka haben einen Aufsatz zur “ICT for Language Learning Conference” am 14. und 15. November in Florenz eingereicht. Der Aufsatz wurde zum Vortrag und zur Publikation akzeptiert. Herzlichen Glückwunsch! Elisa wird das Projekt vorstellen. Hier geht es zum abstract: http://conference.pixel-online.net/ICT4LL2013/common/download/Abstract_pdf/299-ITL58-ABS-Cavicchiolo-ICT2013.pdf

Drittes Projekttreffen: Das Curriculum kurz vor Fertigstellung

BCN_group copyDas dritte Projekttreffen hat am 9. und 10. Oktober in Barcelona statt gefunden. Dabei konnten wir unseren externen Berater Prof. em. Frank Coffield mit Umfang und Qualität der Lerneinheiten beeindrucken. Außerdem habe wir den Auftritt des Projektes auf der CeBIT vorbereitet. Termin vormerken: Am 13. März 2014 wird das Projekt gegen 17 Uhr auf der CeBit in Hannover vorgestellt. Genaueres zum Ort folg noch.

Das digitale Weiterbildungsangebot (“learn 2 teach by social web”) steht kurz vor der Fertigstellung der englisch sprachigen Version. Diese wird von Lehrern/innen getestet, anschließend verbessert und im Laufe des nächsten Jahres in verschiedene Länder lokalisiert. Darunter auch Deutschland. Mit Vorliegen des kompletten Kurses auf Deutsch ist im Oktober 2014 zu rechnen.

Zweites Projekttreffen und externer Beirat

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Das zweite Projekttreffen hat am 15. und 16. Mai in Brüssel statt gefunden. Diesmal haben uns drei externe Berater unterstützt und gezielt nach Verbesserungsmöglichkeiten des von uns geplanten Weiterbildungsangebots gesucht: Frank Coffield (Prof. em. Education Institute of Education, University of London), Cristina Costa (aktive Bloggerin zu Themen rund um soziale Medien und Schule und wissenschaftliche MItarbeiterin an der Universität Strathclyde, Centre for Lifelong Learning) und Claus Zedlitz (Dänisches Ministerium für Kinder und Bildung). Sie haben zahlreiche Ratschläge zur aktuellen Diskussion rund um Schule und soziale Medien gegeben.

Gewinnerin unseres Logo-Wettbewerbs steht fest

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Das Projekt “L2T” hat nun ein Logo.
Gemäß unseres Ansatzes “von Schulen für Schulen” wurde das Logo in einem Wettbewerb mehrerer Schulklassen gestaltet. Die Projektpartner haben aus einer Auswahl von zehn Entwürfen das beste Logo gekürt.
Die Gewinnerin des Wettbewerbs ist Vicky Davies vom Gloucestershire College. Sie freut sich über den Preis (ein iPhone5) und kann nun ihren Logo-Entwurf auf der Homepage, dem Projektflyer und weiteren Materialien sehen.
Herzlichen Glückwunsch!