L2T auf der “TEESnet 2015” in Liverpool vorgestellt

Stuart MItchell (Birgmingham University) und Dr. Bastian Pelka (Technische Universität Dortmund) stellten einige Ergebnisse aus dem Projekt L2T einem Fachpublikum vor. Bei der Fachkonferenz “Teacher Education for Equity and Sustainability” am 7. Juli diskutierte Stuart MItchell in Liverpool den Aufsatz der beiden Autoren “Mind the (digital) gap! Exploiting the educational potential that social media offers teachers in bridging their learners’ skills and knowledge in creating a just and sustainable world.” Der Beitrag wird im Herbst in den Conference Proceedings veröffentlicht. Zur Konferenzseite.

 

L2T Konferenz in Brüssel

Shakespeare auf Twitter – wie soziale Medien im Unterricht pädagogisch sinnvoll genutzt werden können

Dr. Bastian Pelka hält key note bei internationaler Konferenz zu modernen Unterrichtsmethoden:  „Man kann MacBeth auch über Twitter vermitteln“, mit dieser pointierten These eröffnete Dr. Bastian Pelka seine key note beider Konferenz „Social Media in the school. ‘it’s not a technology, it’s about pedagogy’ “ im Ausstellungsraum des „Future Class Room Lab” des europäischen Verbandes der Schulministerien (Eurpean Schoolnet), Brüssel.

Der Raum hätte nicht besser gewählt werden können: Das „Future Class Room Lab” wurde vom europäischen Verband der Schulministerien ausgestattet, um Bildungspolitikers, Schulleitungen und Lehrkräften zu zeigen, wie ein digital vernetzter und inklusiv angelegter Klassenraum aussehen kann: Statt eines großen Klassenzimmers ist der Raum in verschiedene Zonen unterteilt, jede widmet sich verschiedenen Aktivitäts- und Lernphasen. Stühle und Tische lassen sich mühelos rollen, überall sind Projektionsflächen mit den an die Schüler verteilten Tablets verbunden. Kameras, Computer-Spiele und Experimentierecken laden zum Umsetzen von Lernstoff in kleine Projekte ein.

In diesem kreativitätsfördernden Umfeld hatte das European Schoolnet ausgewählte Projekte, die sich mit IT-gestütztem Lernen, beschäftigen, eingeladen. Dr. Pelka präsentierte das Projekt „Learn to teach by social web“ (L2T), bei dem Lehrkräfte aus sechs Ländern Unterrichtsmaterialien entworfen hatten, mit denen sich soziale Medien in den Schulunterricht einbauen lassen. Dabei wird die Technologie nicht als Zweck an sich eingesetzt, sondern als „soziale Innovation“ interpretiert: Als neue soziale Handlungsweise. Diese Neuartigkeit unterstrich Bastian Pelka in seiner key note und stellte Unterrichtsbeispiele vor, bei denen zum Beispiel youtube im Englischunterricht, wikis im Mathematikunterricht oder eben Twitter in Lektürekursen eingesetzt wird. „In einem unserer Unterrichtsbeispiele geht es um das Reflektieren der Handlung von MacBeth“, erklärte Pelka: „Ein Lehrer verteilte die Rollen der Figuren an seiner Schüler und ließ sie unter einem Twitter-Hastag eine Woche lang Tweets aus der Perspektive ihrer Rollen twittern.“ Das Ergebnis waren nicht nur interessierte Schüler, sondern auch ein bemerkenswerter pädagogischer Mehrwert: Die Schüler mussten den klassischen Stoff tatsächlich lesen, um aus ihrer Rolle heraus zu twittern.

Deutsches Curriculum ist fertig!

Die deutsche Version des L2T Weiterbildungsangebots ist nun fertig und steht kostenlos im Internet zur Verfügung: http://deutsch.learn2teach.eu/w/index.php/Main_Page

Das Curriculum wird in Form eines wikis präsentiert. Damit wollen wir bewusst Lehrer/innen einladen, das Angebot zu verbessern! Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie uns eine Mail (pelka[at]sfs-dortmund.de) und Sie erhalten einen Zugang mit dem Sie Texte redigieren, erweitern oder neue Artikel einfügen können.

Gute Diskussionen!

Einladung zur Projektkonferenz

Einladung zur Projektkonferenz über soziale Medien im Unterricht – am 23. Oktober in Brüssel

Notieren Sie sich diesen Termin: „Soziale Medien im Unterricht – nicht die Technologie, sondern die Pädagogik im Mittelpunkt“ bei „EUN – European Schoolnet“, Trierstraat 61, Brüssel am 23. Oktober 2014. (Konferenzsprache: Englisch!)

Der Gebrauch sozialer Medien in Schulen breitet sich immer mehr und reflektierter im europäischen Kontext aus. Soziale Medien, wie Wikis, Facebook oder Youtube sind gut gebräuchliche Plattformen zur Vorbereitung von Aufgaben und Unterrichtsstunden geworden. Doch existierende Studien und Fachzeitschriften zu Lernmaterialien berücksichtigen soziale Medien vornehmlich als eine neue Technologie. Sie werden als eine Technologie betrachtet, die es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht leicht in Kontakt mit anderen Menschen zu treten.

Diese Konferenz wird soziale Medien vom pädagogischen Standpunkt aus untersuchen. Die Konferenz – veranstaltet von GO!, European Schoolnet und der Technischen Universität Dortmund, Deutschland – verortet soziale Medien daher in einem anderen Kontext – sie werden mehr als eine „soziale“ Innovation verstanden denn als eine technologische. Der innovative Kern sozialer Medien wird in der Herstellung nutzergenerierter Inhalte wahrgenommen („user generated content“). Dieses „user generated content“ Paradigma hat bereits begonnen die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, arbeiten und lernen, zu verändern und wird dies auch weiterhin tun.

Die Konferenz wird Ergebnisse von verschiedenen laufenden Forschungen und Entwicklungsprojekten vorstellen sowie den Stand der Technik bezüglich der Anwendung sozialer Medien im Klassenraum präsentieren. Das laufende EU finanzierte Comenius Projekt „Learn to Teach by Social Web“ (L2T – www.learn2teach.eu) wird demonstrieren, wie das vorhandene pädagogische Potential sozialer Medien von den Lehrkräften genutzt werden kann, um bei ihren Schülerinnen und Schülern durch die Verwendung einer ‚alternativen‘ oder ihnen unbekannten Lernmethode, eine kontextuelle Entwicklung von Fähigkeiten und Wissen auszulösen. In diesem Fall wird der Gebrauch sozialer Medien zum ‚alternativen‘ gemeinsamen Werkzeug, welches den Beteiligten erlaubt innovative Lernumgebungen in Anspruch zu nehmen, die innerhalb wie außerhalb des Klassenraums bestehen können.

  • 10.30: Begrüßung (Jan de Cramer, Flemish Ministry of Education)
  • 10.30: Vorstellung des L2T-Projektes (Bastian Pelka, Sozialforschungsstelle Technische Universität Dortmund  & Jens Vermeersch, GO!)
  • 11.00: Grundgedanke Bastian Pelka „die Bedeutung sozialer Medien für die Schulbildung“
  • 11.30: Fragen
  • 11.45: L2T Umsetzung in Belgien (Jeroen Hendrickx, CVO Antwerpen)
  • 12.00: EUN-Projekte und Besuch des Future Class Room Lab (EUN)
  • 13.00: Mittagessen und Möglichkeit sich auszutauschen

Veranstaltet durch European Schoolnet, wird die kleine Konferenz am 23 Oktober in der Trierstraat 61, 1040 in Brüssel stattfinden. Weitere Informationen werden hier in Kürze folgen. Kreuzen Sie es sich heute in Ihrem Kalender an! Anmeldung an: pelka(at)sfs-dortmund.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Konferenzbeitrag auf “Bristol Ideas in Mobile Learning”

2896Stuart Mitchell and Bastian Pelka haben das L2T Curriculum auf der Konferenz “Bristol Ideas in Mobile Learning” vorgestellt. Ihr Beitrag wird nun in der Tagungsdokumentation veröffentlicht.

Die Konferenz wurde von der Designing for Digital Learners (D4DL) Research Group organisiert.

Ein abstract des Vortrages sowie die Powerpoint-Präsentation finden sich auf der Tagungsseite.

Zwei Online-Vorlesungen beim European Schoolnet

Zwei Mitglieder des L2T-Konsortiums halten Vorlesungen beim “European Schoolnet”:

  • Stuart Mitchell (Gloucestershire College, UK) stellte am 29. April das Thema  “Social Math” vor. Dabei ging es um den Einsatz sozialer Medien im Mathematik-Unterricht.
  • Bastian Pelka (Technische Universität Dortmund, Sozialforschungsstelle) stellte am 28.April das Thema “Social Media (and Shakespeare) in the Classroom” vor. Dabei ging es um die Frage, ob und wie soziale Medien im Unterricht genutzt werden (sollten).